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Umbau cabaret voltaire, DaDa Zürich, 2004
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Fotos Quellenangabe «Fotograf: © Lorenz Bettler, Zürich»
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| Adresse: |
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Spiegelgasse 1, 8001 Zürich |
| Bauherrschaft: |
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Präsidialdepartement der Stadt Zürich
vertreten durch Amt für Hochbauten der Stadt Zürich |
| Architektur / Ausführung: |
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Rossetti + Wyss Architekten AG, Zürich |
| Mitarbeit: |
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Tobias Lindenmann, Claudio Sticca |
| Bauingenieur: |
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Dr. Lüchinger + Meyer Bauingenieure AG, Zürich |
| Elektro / Sanitäringenieur: |
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Amstein + Walthert, Technik am Bau, St.Gallen |
| Heizung / Lüftungingenieur: |
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Waldhauser Haustechnik AG, Basel-Münchenstein |
| Auftragsart: |
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Studienauftrag |
| Anlagekosten BKP 1-9: |
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CHF 1.2 Mio. |
| Betriebseinrichtungen BKP 3: |
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CHF 0.25 Mio. |
Cabaret Voltaire
Das Dada-Haus Zürich, September 2004
Das Konzept
Das Dada-Haus an der Spiegelgasse 1, ein dynamischer, zeitgenössischer Kulturort, entsteht am Geburtsort des Dadaismus.
Das Projekt bearbeitet die Raumübergänge, indem die benötigten Infrastrukturen in Form von präzisen Inplantaten in die Bausubstanz integriert werden. Die Konzentration der Einbauten spielt die vier Räume frei, setzt diese zueinander in Beziehung, und befreit die transitorisch - ephemeren Räumlichkeiten von dauerhaften Installationen. Der bauliche Eingriff wird auf die dienenden Elemente reduziert und öffnet in den vier Haupträumen die Bühne für Dada.
Die Raumübergänge
Mit den drei eingesetzten Körpern werden die bestehenden Räumlichkeiten grosszügig verbunden. Es entstehen zwischen Showcase und Ausstellungsraum, Showcase und Leseraum und zwischen Leseraum und Cabaret Voltaire erhöhte Sicht- und Raumbeziehungen. Die klärenden Volumetrien sind die Orte erhöhter Ausbaudichte. Hier wird der Ausbau dauerhaft fertiggestellt. Die physische Ablösung der Seitenwände und Decken unterstreicht die Einstülpung der neuen Körper.
Die bewegten Räume
Durch die Ausbildung der Raumübergänge werden die grösseren Raumeinheiten klar definiert. Mobile Abschlüsse ermöglichen die erhöhte Verbindung der Räume zu einem Raumkontinuum oder die Abgrenzung der Einzelteile in unterschiedliche Betriebsabschnitte. Im Gegensatz zum Fertigausbau stehen die ephemer ausgestatteten Gefässe im Zeichen der Entwicklung und der Veränderung. So können roh und roh belassene Wände und Bodenflächen von Künstlern und Besuchern bespielt und gestaltet werden. Mit der Zeit verdichten sich die Räume zu einem Gesamtwerk in Bewegung, ein Ausdruck einer Zeit.
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