Cabaret Voltaire Saal

Das eigentliche Cabaret Voltaire!

In der obersten Etage befindet sich das ursprüngliche Cabaret Voltaire. Der vordere Teil war zur Gründungszeit das Restaurant Meierei. Die Dadaist/innen mieteten das sogenannte «Holländer Stübli» im hinteren Bereich, um ihr eigenes Kabarett zu eröffnen.

Hugo Ball beschreibt 1916 in seinem Tagebuch das Cabaret Voltaire als ihren «Candide» gegen die Zeit. Das Cabaret Voltaire war nur rund 5 Monate geöffnet; vom 05. Februar bis 23. Juni 1916. Erst im April 1916 fanden die Dadaist/innen den Namen Dada.

Heute ist vom Original Cabaret Voltaire nur noch die Säule im vorderen Teil des Saales vorhanden. Wenn Sie Dada nahekommen wollen, umarmen Sie sie!

Links im Raum stand wie heute die Bühne, auf der die Dadaist/innen jeden Abend (ausser freitags) «bis zum Irrsinn, bis zur Bewusstlosigkeit» (Ball, 1916) gingen und so neue, experimentelle und interdisziplinäre Formen fanden, die wir heute als Performances bezeichnen würden. Gedichte wurden in verschiedenen Sprachen gleichzeitig aufgeführt und mit Masken, Tanz, Bühnenbildern und Musik kombiniert.

Wie heute hingen auch damals Kunstwerke an den Wänden, unter anderem auch von Picasso. Der Höhepunkt des Cabaret Voltaire bildete der Auftritt von Hugo Ball am 23. Juni 1916, als er in einem kubistischen Kostüm als «magischer Bischof» seine «Lautgedichte» lamentierte und dabei seine mystische Erleuchtung erlebte.

Heute finden hier unsere dienstägliche «Fun & Fury!»Performances, sowie Veranstaltungen unserer Partner/innen statt.

Sie können den Saal auch für private Anlässe mieten!